Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

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Mittwoch | 8. Februar 2017 | 19:30 Uhr

Eine Stadt für alle – und zehn mobile Rollstuhl-Rampen für noch weniger Barrieren

Citymanagement erleichtert „Rollis“ ab sofort das Erreichen von heimischen Geschäften und Lokalen

Dem Inklusionsgedanken und erklärten Ziel folgend, gesellschaftlich vereint an einer „Stadt für alle“ zu bauen, hat sich die Stadt Monheim am Rhein dazu entschieden, auf Rollstühle angewiesenen Menschen künftig den Weg in die heimischen Geschäfts-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe deutlich zu erleichtern.

Dafür wurden jetzt zehn mobile Behindertenrampen der Firma Wheelramp angeschafft, die Geschäftstreibenden über das Stadtmarketing auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine Bedarfsabfrage läuft. Interessenten können sich zudem auch direkt an Citymanagerin Isabel Port wenden, Tel. 02173 95162, iport@monheim.de. Erste Rampen befinden sich im Stadtzentrum bereits bei Optik Bolder, Max Media, der Allianz-Hauptvertretung Stephan Meeßen und bei Bon-Bon-Geschenkartikel im Einsatz.

Die mobilen Rampen sind aus Aluminium und mit nur 9,2 Kilogramm äußerst leicht, obwohl sie mit bis zu 250 Kilogramm befahren werden können. Sie sind klappbar und damit sehr leicht zu verstauen, haben eine Länge von 1,20 Meter und sind so geeignet, etwa ein oder zwei Stufen und einen Höhenunterscheid von bis zu 25 Zentimetern zu überwinden. Eine geriffelte Oberfläche sorgt beim Befahren für die notwendige Haftung.

Die Rampen lassen sich an einem Griff ganz einfach bei Bedarf zur Treppe transportieren. „Das klappt hervorragend“, zeigt sich Beate Vater, Inhaberin von Optik Bolder am Rathausplatz begeistert. Ein grüner Wheelramp-Aufkleber an ihrem Schaufenster, der zu allen Rampen mitgeliefert wird, macht auf das Angebot aufmerksam. „Die Kundinnen und Kunden klopfen dann einfach kurz an die Scheibe, wenn sie Hilfe brauchen.“

Die Gesamtkosten für die Anschaffung der ersten zehn Rampen, an denen sich neben dem Stadtlogo auch das Inklusionslogo „Eine Stadt für alle“ findet, belaufen sich auf rund 1700 Euro.

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