Daniel Zimmermann | Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein

Dienstag | 27. Juni 2017 | 12:36 Uhr

Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB

Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant | UCB soll langfristig prägend bleiben

Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein strebt an, den von der Firma UCB Pharma GmbH südlich der Alfred-Nobel-Straße betriebenen „Creative Campus Monheim“ vollständig als neue Eigentümerin zu übernehmen. Der angebotene Kaufpreis für den Campus soll 24,5 Millionen Euro betragen.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Sie wurden von UCB unterstützend durch die Stadt in den letzten Jahren beworben und vermarktet. Viele hochqualifizierte Menschen und Unternehmen aus dem großen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, haben sich hier erfolgreich angesiedelt. Gearbeitet wird in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Eine solche Erweiterung trifft aber nicht mehr das eigentliche Kerngeschäft von UCB“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Deshalb möchten wir mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen übernehmen. Dafür wollen wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH‘ gründen. Wir machen UCB ein sehr langfristiges Mietangebot und wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren,“ betont Monheims Bürgermeister.

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Mittwoch | 14. Juni 2017 | 13:53 Uhr

NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein

Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben

Bei den Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung verdichten sich in Düsseldorf die Anzeichen dafür, dass der von der letzten Landesregierung vor vier Jahren eingeführte sogenannte Kommunal-Soli in Kürze wieder abgeschafft wird. Für Monheim am Rhein, das von allen Städten in NRW am stärksten durch die Zusatzabgabe belastet wurde, bedeutet das eine jährliche Ersparnis von rund 30 Millionen Euro. Entsprechend groß ist die Erleichterung im Monheimer Rathaus über die angekündigte Entscheidung aus Düsseldorf.

„Der Kommunal-Soli hat Solidarität von Anfang an nur vorgetäuscht, weil er in Wahrheit lediglich die wenigen noch wettbewerbsfähigen Kommunen bestraft hat“, urteilt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Die Stadt Monheim am Rhein hat auch ohne den Kommunal-Soli bereits 80 Prozent ihrer Gewerbesteuereinnahmen in den kommunalen Finanzausgleich abgeführt. Diese Abführungspflicht wird auch nach der geplanten Abschaffung des Kommunal-Soli fortbestehen. Wir meinen, dass das genug Solidarität ist. Unsolidarisch, wie die alte Landesregierung uns unterstellen wollte, waren wir nie.“

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Mittwoch | 31. Mai 2017 | 16:46 Uhr

Auf der Hauptstraße in Baumberg rollt wieder der Verkehr

Seit Mittwoch-Nachmittag ist die Durchfahrt freigegeben | Restarbeiten folgen in den nächsten Wochen

Rund 2,9 Millionen Euro für den Straßen- und Kanalbau hat die Stadt Monheim am Rhein in den letzten 15 Monaten zur kompletten Neugestaltung der Hauptstraße in Baumberg investiert. Nun ist alles so weit fertig, dass die so wichtige Straße für Alt-Baumberg auf der gesamten Strecke wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden konnte. Seit Mittwoch, 31. Mai, 14 Uhr, steht kein Rad mehr still. Das symbolische Band zur Freigabe durchschnitt Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam mit den zahlreichen städtischen und nicht-städtischen Bau-Beteiligten sowie den ansässigen Gewerbetreibenden und Gastronomen.

Die letzten Restarbeiten vor dem Kreisverkehr an der Berghausener und Monheimer Straße werden in den nächsten Wochen bei laufendem Verkehr abgeschlossen. Es folgen vor allem noch weitere Pflaster-, Außenmöblierungs- und Markierungsarbeiten, für die es in den Sommerferien lediglich nochmal zu kurzzeitigen Umleitungen kommen wird.

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Freitag | 26. Mai 2017 | 15:55 Uhr

Das kleine Baumberger Österreichviertel wächst zum großen Städtepartnerschaftsviertel heran

Auf die Einweihung des Ataşehir-Parks folgen bald ein kleines Israel- und ein Frankreich-Viertel im Nordosten der Stadt

Der Grünzug zwischen Geschwister-Scholl- und Bregenzer Straße soll künftig nicht mehr einfach nur zwei Baumberger Straßen, sondern auch zwei Partnerstädte und Nationen miteinander verbinden – als Ataşehir-Park. Auf diesen Namen tauften ihn Bürgermeister Daniel Zimmermann und sein Istanbuler Amtskollege Battal Ilgezdi an diesem Dienstag, 23. Mai, begleitet von einem festlichen Rahmenprogramm in grüner Picknick-Atmosphäre und mit ganz vielen kleinen und großen Gästen.

In seiner Ansprache hob Bürgermeister Daniel Zimmermann hervor, dass es bei der Pflege von Städtepartnerschaften eben nicht um große Politik gehe, und auch nicht vordergründig darum, dass sich die beiden Bürgermeister zweier Städte regelmäßig träfen. „Städtepartnerschaften sind in vor allem für die Menschen da. Und wir hoffen gemeinsam, dass sich noch sehr viele Menschen aus Ataşehir und Monheim am Rhein in den kommenden Jahren begegnen und so einander näher kennenlernen werden – zum Beispiel über einen regen Schüler- und Kulturaustausch“, so Monheims Stadtoberhaupt. „Und ich habe die große Hoffnung, dass dann vielleicht auch in diesem Park, beim Spielen oder einem gemeinsamen Picknick neue Freundschaften geschlossen werden.“

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Dienstag | 23. Mai 2017 | 15:43 Uhr

Vorab-Präsentation eines einzigartigen Bürgerbüros

Gäste aus Monheims Partnerstadt Bourg-la-Reine bestaunten kurz vor dessen Eröffnung den neuen Empfangsbereich im Rathaus

Mit Superlativen soll man bekanntlich vorsichtig sein, doch Monheims Bürgerbüro wird in Zukunft gewiss eines sein: Einzigartig!

An den Decken hängen Leuchten und Schallschutzelemente in Form von Blumen. Darunter verläuft ein wiesengrüner Boden, auf dem niedergerieselter Blütenstaub den Weg an die Beratungsplätze zu ebnen scheint. Das Entree ist vor allem in ganz viel Weiß und Monheim-Blau getaucht. In der Kinder-Spielecke plätschert der Rhein an einer Miniaturausgabe des Schelmenturms vorbei, während die kleinen Rathausgäste ihre Füße direkt ins „Wasser“ baumeln lassen können. Auch der kostenlos bereitgestellte Passbildautomat wird von blauen Wellen umspielt, deren künftige Funktion es eigentlich sein, Info-Flyer für die Besucherinnen und Besucher bereitzuhalten. Die Beine der Wartebänke im Foyer haben blaue Gänsefüße, und die einzelnen Plätze mit ihren ebenso bunten wie bequemen Sitzschalen tragen Namen wie Buchstein, Weidenkörbchen oder Piwipp, allesamt entsprungen aus den berühmten Romanen Ulla-Hahns, der mindestens literarisch berühmtesten Tochter der Stadt.

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Montag | 15. Mai 2017 | 18:02 Uhr

Gutachten belegt: Die Lottenschule ist kein schutzwürdiges Gebäude, sondern ein heute veralteter Zweckbau

Das neue Schulzentrum zwischen Krischer- und Lottenstraße wird kommen – im Sinne der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft

Im Monheimer Rathaus liegt ein vorbereitetes Schreiben an das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, dass noch bis Ende diesen Monats in Richtung Puhlheim gehen soll, für dessen Botschaft sich Bürgermeister und Verwaltung am 24. Mai jedoch auch in der Politik noch einmal Rückhalt holen wollen. Zentraler Inhalt ist die Absage an den LVR-Antrag, das Gebäude der alten Lottenschule unter Denkmalschutz zu stellen.

Für die Nichtentsprechung dieses Antrags spricht in der „Hauptstadt des Kindes“ vieles, wenn nicht mit Blick auf die Zukunft und das Möglichmachen optimaler Bildungschancen in zentraler Lage sogar alles. Die Lottenschule ist „als nicht denkmalwürdig zu betrachten“. Zu diesem Ergebnis kam der Baugeschichtsprofessor Dr. Michael Werling bereits im Februar dieses Jahres, am Ende eines langen Gutachtens, dass er jetzt mit einer ergänzenden Stellungnahme noch einmal fachlich untermauert hat. Das Gebäude bietet demnach für eine solche Unterschutzstellung weder künstlerischen, wissenschaftlichen, volkskundlichen noch städtebaulichen Anlass. Vielmehr lasse sich an der Lottenschule gut erkennen, wie ein im Vorentwurf noch relativ gut konzeptionierter Baukörper durch Raumprogrammveränderungen und Ergänzungen im Laufe der Jahrzehnte immer mehr zum Negativen hin verändert wurde und so seine gestalterische Qualität verloren habe. Viele Anbauten und Zumauerungen zeugen auch heute davon. Die klare Empfehlung des Professors von der technischen Hochschule in Köln: „Nicht unter Schutz stellen.“

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Mittwoch | 26. April 2017 | 7:20 Uhr

Gemeinsames Gedenken in Tirat Carmel

Monheimer Delegation nahm an Veranstaltung zum „Yom HaShoah“ teil

Zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Holocaust reiste eine sechsköpfige Delegation aus Monheim am Rhein nach Tirat Carmel in Israel. Die Monheimer Gruppe unter der Leitung von Bürgermeister Daniel Zimmermann nahm in der Partnerstadt an einer Veranstaltung teil, die traditionell am Vorabend des israelischen Holocaust-Gedenktags „Yom HaShoah“ stattfindet.

Schülerinnen und Schüler der Shifman Highschool gestalteten passend zu dem landesweit geltenden Motto „Opfern ein Gesicht geben“ eine szenische Lesung aus Tagebüchern und Briefen von Menschen, die in Konzentrationslagern ermordet worden sind. Tirat Carmels Bürgermeister Arie Tal dankte den Monheimern für ihre Anwesenheit und erinnerte gleichzeitig daran, dass es kaum noch Zeitzeugen gäbe, die die Schrecken des Holocaust persönlich miterlebt hätten und der Nachwelt davon berichten könnten. Umso wichtiger sei es, ihre Erinnerungen in Interviews und Aufzeichnungen zu dokumentieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.

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Mittwoch | 22. März 2017 | 7:53 Uhr

Gremientätigkeiten und Nebeneinkünfte des Bürgermeisters im Jahr 2016

Nach § 16 des nordrhein-westfälischen Korruptionsbekämpfungsgesetzes sind die Hauptverwaltungsbeamten aller Behörden dem Leiter der jeweiligen Aufsichtsbehörde gegenüber verpflichtet,

  • ihre Tätigkeiten in Aufsichtsräten und sonstigen Gremien privatrechtlicher Unternehmen oder sonstiger (auch öffentlich-rechtlich geführter) Einrichtungen,
  • Funktionen in Vereinen und ähnlichen Organisationen sowie
  • vorhandene Beraterverträge

einmal jährlich offenzulegen. Da die Aufsicht über die Stadt Monheim am Rhein vom Landrat des Kreises Mettmann ausgeübt wird, ist der Bürgermeister als Hauptverwaltungsbeamter der Monheimer Stadtverwaltung ihm gegenüber auskunftspflichtig. Auch die Mitglieder des Stadtrates sind nach dem Korruptionsbekämpfungsgesetz verpflichtet, die genannten Angaben zu machen. Sie tun dies einmal pro Jahr gegenüber dem Bürgermeister. Die Angaben sollen in geeigneter Form veröffentlicht werden.

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Montag | 20. März 2017 | 11:28 Uhr

Städtisches WiFi-Portal bündelt mobile Angebote und ist die neue Start-Plattform ins Internet

Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen können sich kostenlos präsentieren, Einwohner und Gäste auf höchst smarte Weise lossurfen

Parallel zum unter der Koordination der MEGA immer rascher voranschreitenden Aufbau einer flächendeckenden Glasfasernetz- und WLAN-Versorgung im gesamten Stadtgebiet, mit bald über 200 öffentlichen Hotspots, hat die Stadt schon jetzt ein neues digitales Angebot an den Start gebracht. Das städtische WiFi-Portal ist online, die im Januar begonnene Testphase erfolgreich abgeschlossen!

Allen Nutzerinnen und Nutzern, die mit ihren Smartphones, Tablets oder Laptops über einen der bereits heute mehr als 30 superschnellen Hotspots der Stadt kostenfrei ins Internet starten, öffnet sich das Portal automatisch, direkt bei der Einwahl. Regelmäßige Surfer werden zudem bemerkt haben, dass das in der Bandbreite auf den mobilen Einsatz zugeschnittene Angebot inzwischen zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht.

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Dienstag | 7. März 2017 | 14:13 Uhr

Städtische Erfolgsbilanz: Eigenkapital überspringt erstmals die Halbe-Milliarde-Euro-Grenze

Jahresabschluss 2016 erbringt einen neuen Überschuss in Höhe von 77,9 Millionen Euro

In der Kämmerei wurde in den letzten Tagen noch einmal ganz besonders fleißig gerechnet und zusammengezählt. Nun steht fest: Die Stadt Monheim am Rhein hat das Haushaltsjahr 2016 wirtschaftlich mit einem Überschuss in Höhe von rund 77,9 Millionen Euro abgeschlossen.

Damit weist die Bilanz zum 31. Dezember 2016 erstmals in der Geschichte der Stadt einen Eigenkapitalwert oberhalb der 500-Millionen-Euro-Marke aus. Das Eigenkapital in Höhe von nun sogar 519,4 Millionen Euro macht dabei einen Anteil von etwa 68,1 Prozent des Gesamtbilanzvolumens aus. „Ein Wert, den in dieser Form mit Sicherheit nur die wenigsten Städte und Gemeinden in Deutschland vorweisen können“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann.

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Donnerstag | 23. Februar 2017 | 14:26 Uhr

Jecken übernehmen die Macht im Rathaus

Bis Aschermittwoch wird nun vor allem auf der Straße und in den heimischen Gaststätten weitergefeiert

Die Verteidiger waren sich so sicher, dass es diesmal klappen würde. Doch entgegen aller Erwartungen und trotz Laserschwertern und Photonenkanonen konnte das Monheimer Rathaus auch am heutigen Altweiber-Donnerstag erneut nicht gegen den Ansturm der heimischen Karnevalisten gehalten werden.

Bereits nach kurzem Widerstand mussten sich Bürgermeister Daniel Zimmermann und seine Verwaltungsmannschaft am frühen Morgen Prinz Jens I. und Prinzessin Kerstin mit ihren Getreuen ergeben. Gegen 9.11 waren Monheims Garden nach kurzer Belagerung des Rathauses zum Angriff übergegangen, auch unterstützt durch Kinderprinz Robert und Kinderprinzessin Maya mit ihrem Anhang.

Statt Blut flossen jedoch allein Bier und Limonade. Bereits kurz nach der Belagerung und Schlüsselübergabe kam es sogar zu erstaunlichen Verbrüderungsszenen und gemeinsamen Tänzen im Ratssaal. So nutzten der Bürgermeister und sein Rathaus-Gefolge die große Zahl der Gäste schon mal, um zu spacigen Klängen Lust auf das kommende Monheimer Stadtfest zu machen, das diesmal unter dem Thema „Einmal Weltraum und zurück“ stehen wird.

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Freitag | 17. Februar 2017 | 18:20 Uhr

Bürgermeister Daniel Zimmermann stärkt Monheimer DITIB-Vorstand den Rücken

Spekulationen über den in die Türkei zurückgekehrten Imam haben keinen Einfluss auf die gute Zusammenarbeit vor Ort

Bereits Ende Januar hatte der Vorstand der örtlichen DITIB-Gemeinde um ihren Vorsitzenden Ramazan Akçora Bürgermeister Daniel Zimmermann darüber informiert, dass der bislang in der türkisch-islamischen Gemeinde an der Niederstraße eingesetzte Imam um seine kurzfristige Versetzung in die Türkei gebeten hatte und seine Tätigkeit in Monheim am Rhein beendet habe. „Dass er weg ist, ist nach den jüngsten Erkenntnissen wohl auch gut“, stellte Bürgermeister Daniel Zimmermann an diesem Freitag klar, denn inzwischen sind Beschuldigungen laut geworden, der ehemalige Vorbeter gehöre zum Kreis derjenigen Imame, gegen die deutsche Behörden wegen des Verdachts auf geheimdienstliche Agententätigkeit ermitteln. Eine offizielle Bestätigung hierfür gibt es nicht.

„Sollten sich die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bewahrheiten, dann hätte er sich durch die Denunziation verschiedener Personen an den türkischen Staat zumindest unanständig verhalten“, stellt Zimmermann klar. Indes glaubt Monheims Stadtoberhaupt nicht, dass die erhobenen Vorwürfe strafrechtlich relevant sind. „Ich finde es wichtig, die Beschuldigungen richtig einzuordnen. Im Zusammenhang mit der Weitergabe von Namen vermeintlicher Gülen-Anhänger von Spionage zu sprechen, ist schon abenteuerlich. Eher handelt es sich doch um klassisches Denunziantentum. Das ist zwar nicht schön, aber auf keinen Fall strafbar“, rückt Zimmermann den Verdachtsfall zurecht. Zugleich stellt er klar, dass er die Monheimer Gemeindemitglieder für das mögliche Fehlverhalten des aus der Türkei entsandten Imams nun keineswegs in Pauschal-Haftung nehmen wird. „Sollten die Vorwürfe stimmen, wird die Enttäuschung darüber in der Gemeinde selbst wohl am größten sein. Der Imam ist für religiöse und seelsorgerische Aufgaben zuständig. Jedwede Preisgabe von Informationen, die er in diesem Zusammenhang erlangt hat, wäre ein großer Vertrauensbruch für die Gemeinde selbst.“

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Mittwoch | 8. Februar 2017 | 20:30 Uhr

Eine Stadt für alle – und zehn mobile Rollstuhl-Rampen für noch weniger Barrieren

Citymanagement erleichtert „Rollis“ ab sofort das Erreichen von heimischen Geschäften und Lokalen

Dem Inklusionsgedanken und erklärten Ziel folgend, gesellschaftlich vereint an einer „Stadt für alle“ zu bauen, hat sich die Stadt Monheim am Rhein dazu entschieden, auf Rollstühle angewiesenen Menschen künftig den Weg in die heimischen Geschäfts-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe deutlich zu erleichtern.

Dafür wurden jetzt zehn mobile Behindertenrampen der Firma Wheelramp angeschafft, die Geschäftstreibenden über das Stadtmarketing auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine Bedarfsabfrage läuft. Interessenten können sich zudem auch direkt an Citymanagerin Isabel Port wenden, Tel. 02173 95162, iport@monheim.de. Erste Rampen befinden sich im Stadtzentrum bereits bei Optik Bolder, Max Media, der Allianz-Hauptvertretung Stephan Meeßen und bei Bon-Bon-Geschenkartikel im Einsatz.

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Donnerstag | 19. Januar 2017 | 17:06 Uhr

Denkmalschutz für die Lottenschule? – Stadt hegt Zweifel an LVR-Gutachten

Rund 27 Millionen Euro sollen in ein auch räumlich zeitgemäßes Schulzentrum investiert werden – zum Wohle der heutigen und künftiger Schülergenerationen

Mit großer Skepsis begegnet die Stadt einem zum Jahreswechsel bei ihr eingegangenen Antrag des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), das alte Lottenschulgebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Als Untere Denkmalbehörde führt die siet eine örtliche Denkmalliste und muss über die Aufnahme von Denkmälern in diese Liste entscheiden.

„Nach erster gemeinsamer Durchsicht mit Experten enttäuscht das von einem LVR-Mitarbeiter erstellte Gutachten sowohl fachlich als auch formal“, fasst Bürgermeister Daniel Zimmermann die Zweifel im Rathaus zusammen. Zwar sei es schön, dass der Gutachter die alten Fliesen und Waschbecken in den Fluren der Grundschule wegen ihres historischen Werts lobe, doch bleibe fraglich, ob dadurch gleich das ganze Gebäude als erhaltenswert anzusehen sei. „Wenn es am Ende nur um das Inventar geht, sind wir gerne bereit, dem Landschaftsverband sämtliche als erhaltenswert aufgelisteten Artefakte zu überlassen“, lädt Monheims Bürgermeister zur Kooperation ein. Fakt sei jedoch, dass das einst für den Schulbetrieb in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts konzipierte Gebäude, den heutigen Ansprüchen an einen modernen Unterricht nicht mehr genügen kann.

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Montag | 16. Januar 2017 | 14:12 Uhr

Monheimer Merkur 2017 für die beiden Betreiberinnen des „Kreativcafés Mit Liebe“

Simone Windges und Miriam Winzer von Bürgermeister Daniel Zimmermann geehrt

Der Wirtschaftspreis Monheimer Merkur geht dieses Jahr an Simone Windges und Miriam Winzer. Am Freitagabend, 13. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgerinnen beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Simone Windges und Miriam Winzer betreiben ihr „Kreativcafé Mit Liebe“ seit dem 30. August 2015 mitten im Herzen der Altstadt, an der Turmstraße 17. Ihr Konzept, neben gestalterischen Kreativkursen vor allem selbstgemachte Speisen und Getränke mit Zutaten anzubieten, die, wann immer möglich, direkt aus Monheim am Rhein oder der nahen Region stammen, ist in bemerkenswerter Weise aufgegangen. Das „Kreativcafé Mit Liebe“ hat viel zur neuen Belebung rund um den Alten Markt beigetragen.

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